Steuerung und Regelung

für die Beschichtungsanlage zur Entspiegelung von Uhrengläsern, Strass-Steinen, usw.

Das Sputtern (aus dem Englischen to sputter = zerstäuben) ist ein physikalischer Vorgang, bei dem Atome aus einem Festkörper (Target) durch Beschuss mit energiereichen Ionen herausgelöst werden und in die Gasphase übergehen.

Die Anlage besteht im wesentlichen aus einer Vakuumkammer, die mindestens ein Vakuum von 10-4 Pa erreichen sollte. Weiters aus einer Anordnung aus zwei planparallelen Elektroden, zwischen denen sich ein Gas befinde. Durch Impulsübertrag werden nun aus dem Kathodenmaterial Teilchen ausgeschlagen. Vor der Anode kann ein zu beschichtendes Werkstück (als Substrat bezeichnet) angebracht werden, auf dem sich das zerstäubte Material niederschlägt und eine dünne Schicht bildet. Diese Schichtdicke bewegt sich im Nanobereich, ca. 1000x dünner als ein Haar.

Die grosse Herausforderung für eine optimale, beidseitige Beschichtung von Uhrengläsern ist, dass die Entspiegelung aussen kratzfest ist und eine hohe Langlebigkeit aufweist.