Jahreswechsel 2018 / 2019

Mit raschen Schritten naht der Jahreswechsel und nach einem kurzem Blick zurück, gehen alle Gedanken und Planungen bereits voraus. Doch vorher lädt uns das Weihnachtsfest ein, einen Moment innezuhalten und die Gedanken unserer Familie und unseren Freunden zu widmen.

An dieser Stelle möchten wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ruhige, besinnliche Festtage und für das kommende Jahr Gesundheit und persönlichen sowie geschäftlichen Erfolg.

„Meisterprüfung“ laut NQR auf dem selben Niveau wie der „Bachelor“

Im Nationalen Qualifikationsrahmen NQR wird die „Meister“prüfung künftig auf Stufe 6 zugeordnet und steht damit auf demselben formalen Niveau wie der „Ingenieur“ und der akademische Abschluss „Bachelor“.

Der NQR ordnet Ausbildungen insgesamt 8 Stufen zu. Dies dient vor allem der internationalen Vergleichbarkeit und ist folglich für die Wirtschaft enorm wichtig, da bei Ausschreibungen der Nachweis gewisser Qualifikationsniveaus gefordert wird. Diese Zuordnung bringt den Wert des Meisters zum Ausdruck.

Der Meister steht für geprüfte Qualität und handwerkliche Qualifikation.
Meisterprüfungen belegen höchste fachliche Exzellenz sowie die Fähigkeit, ein Unternehmen zu gründen und zu führen und Lehrlinge auszubilden.

Treffpunkt Feldkirch – Freitag um 5 – BACHMANN electronic

Am 23.November findet im Rahmen von „Freitag um 5“ eine Führung durch das Unternehmen Bachmann electronic statt.

Thomas Enderle und Peter Nachbaur werden das Unternehmen präsentieren und durch den Betrieb führen.

wann              23.11.2018, 17:00 Uhr
wo                   Kreuzäckerweg 33, Tosters, Haupteingang
Dauer            1.5 Stunden
Anmeldung 05522 / 304
Eintritt          frei
begrenzte Teilnehmerzahl !

ZUMTOBEL – lange Nacht der Lehre

23.11.2018

18:00 – 21:00 Uhr

Höchsterstrasse 8

6850 DORNBIRN

Lehrwerkstatt

Workshop Internet of Things, Industrie 4.0 & Co. – Kommen Sie mit in die Cloud

  • Teil 1 EcoStruxure
  • Teil 2 Neuheiten Motorschutz und Antriebstechnik von Schneider Electric
  • Teil 3 Sensorik und Befehlsgeräte

23.10.2018, Dienstag
ab 14 Uhr
Walter Böhler Steuerungen GmbH, Fabrikstraße 6, 6858 Schwarzach
Anmeldungen bis 15.10.2018 bei
christian.kamaun@boehler.at

WAVE Austria 2018 – persönliche Eindrücke

Die WAVE Austria 2018 haben wir als Team Old Creek Connection mit der Startnummer 52 erfolgreich beendet.

Sie war eine tolle Erfahrung, wie immer und überall, mit Höhe- und Tiefpunkten.

Highlights

  • stilles, umweltfreundliches und abgasfreies Cruisen durch ein wunderschönes Österreich bei meist herrlichem Wetter
  • hervorragender Empfang in allen besuchten Gemeinden und Städten (fabelhaft – was haben doch die Gemeinden für Vorbereitungen, Anstrengungen und Aufwände gehabt und geleistet)
  • herzlichen Empfang bei den privaten Zimmervermietern (sogar mit eigens hierfür installierte, beim Dorf-Elektriker in Auftrag gegebene, Lademöglichkeit !!)
  • organisierter Empfang und viele Informationen bei und von den Firmen, die angefahren werden konnten
  • interessantes, informatives, kommunikatives, lustiges, geselliges und ……. Networking unter den Teilnehmern
  • Eyecatcher bei allen Hotspots waren sicherlich
    • EDITHA von der UNI Magdeburg mit dem Begleitfahrzeug OTTO mit den Fahrern Stefan Lüdecke, Kai Seidensticker, Ulf Bergmann und Sebastian Waldleben mit ihrem 3-Rädler-Umbau
    • FLADUNG mit Klaus Fladung mit seinem 3-Rädler Cree AG Sam
    • JULES VERNE 2.0 mit Markus Doesegger und Henry Sharp mit dem Tesla Roadster 3.0
    • RANFTL mit Andreas Ranftl und Aloisia Schoisengeier mit dem Tesla Roadster
    • JOHAMMER mit Johann und Daniel Hammerschmid und Fahr-Kollegen mit deren Johammern (Motorrad)
    • ROLLER-GANG von der HBC Hochschule Biberach mit dem Betreuer Alexander Floß und dessen Begleiterinnen und –n auf ihren Rollern Trinity
    • SONNE BEWEGT mit Beat Strickler auf dem Fahrrad (auch Alphornbläser auf jedem Pass) und dem Begleitfahrzeug mit Josef Ott und Michael Lutz
    • TNE mit Steffen Beyer und Angela Langer mit dem Tesla X60D (Flügeltüren)

Lowlights

  • verursacht durch den Veranstalter
  • mangelndes Roadbook mit mangelhafter Einhaltung (z.B. Ist-Zeitpunkt des organisierten Mittagessens vor Ort erst nach der vorgegebenen Roadbook-Abfahrtszeit => wie Einhaltung Roadbook möglich ???)
  • keine oder mangelhafte Lademöglichkeiten trotz Zuweisungen seitens des Veranstalters (daher „öffentliche Ladesäulen“-Suche um 01:00 morgens)
  • teilweise falsche Adressen und Telefonnummern bei den Unterkünften (daher wurde z.B. auch eine Frau im Nachthemd nachts um 00:00 Uhr aus dem Bett geklingelt, es stellte sich heraus, dass sie keine Zimmer vermietet und das gesuchte Haus sich vermutlich 1km weiter bei einer andere Adresse befindet)
  • mangelnde Informationsflüsse zu den Gemeinden und Firmen, daher gab es oft lange Wartezeiten für die Kommunen oder es breitete sich dort Frust aus, da keine WAVE’ler zum definierten und ausgemachten und Termin dort erschienen sind – Fototermin für künftiges Marketing-Material für den Veranstalter hatte Priorität (keine Informationsflüsse im Zeitalter der Telekommunikation ?). Ein Unternehmen z.B. hatte die Bevölkerung zum Event eingeladen, alles war vorbereitet und die Bevölkerung vorhanden – nur kein E-Fahrzeug war zum vereinbarten Zeitpunkt angekommen
  • usw.

Fazit

Wir würden die WAVE Austria 2018 jederzeit wieder mitmachen, da es schöne Erlebnisse gab (Land, Gegend, Gemeinden, Firmen und vor allem Super-Teilnehmer) – aber kein 2. Mal mehr machen.

Die Planung und Organisation war zu wirr, chaotisch und unkoordiniert.

Aber das stille Cruisen in einer SUPER-Landschaft (in der wir wohnen), die hervorragenden Empfänge bei den Kommunen und Firmen und vor allem das famose Networking unter den Teilnehmern trösten über diese Unzulänglichkeiten hinweg und werden sicherlich in guter Erinnerung bleiben.

WAVE Austria 2018 – Rückschau auf eine erlebnisreiche Tour

Die WAVE TROPHY war in den letzten Tagen zu den schönsten Plätzen Österreichs unterwegs.

Die E-Rallye startete in Wangen im Allgäu, tourte mit 69 Teams durch stimmungsvolle Landschaften und besuchte innovative Firmen und viele Gemeinden in ganz Österreich. Elektrofahrzeuge in allen Varianten begeisterten unzählige Menschen.
Am Wochenende rollten die E-Autos, E-Motorräder und E-Bikes in Werfenweng ins Ziel.

Werfenweng wurde bewusst als Zielort gewählt: Es zählt zu den „Top 100 sustainable Destinations“ weltweit und steht für sanfte Mobilität. In deren Rahmen können dort Elektroautos genauso kostenlos genutzt werden wie Segways und E-Roller, das Nachtmobil und der Gemeindebus. Werfenweng zählt zu den „ALPINE PEARLS“, das sind Alpengemeinden, die sich durch spezielle Angebote zu nachhaltiger Mobilität und sanftem Tourismus auszeichnen.

Außerdem war die WAVE 2018 eine „Green Technology Tour“, da sie bei vielen Unternehmen einen Zwischenhalt einlegte. Diese gewährten einen spannenden Einblick hinter die Kulissen und zeigen Innovation und E-Mobilität in der Praxis.
Die rund 120 WAVE-Teilnehmer, die aus 8 Nationen kamen, konnten bei KEBA in Linz, einem großen Hersteller von Elektro-Ladestationen, einen Praxistest der vorhandenen Infrastruktur machen. Auch Infineon in Villach, Schunk Carbon Technologies in Bad Goisern, KTM und KISKA in Anif, Fronius in Sattledt sowie Kreisel Electric in Rainbach gewährten einen Blick hinter die Kulissen.
Hauptsponsor Phoenix Contact hatte den Tross nach Wien in den eigenen Betrieb eingeladen. Interessante Vorträge bekam man an der TU Wien zu hören.

Ein Zwischenstop in Mallnitz, im Biosphärenpark Lungau im Herzen Salzburgs und in der Region Elsbeere Wienerwald standen ebenfalls auf dem Programm.

von Louis Palmer

WAVE Trophy Tagesbericht #7 & #8, Etappe „Freistadt -> Mauterndorf -> Werfenweng“ (28/29.09.2018)

Die Tagesberichte und weitere tägliche Blog Posts könnt ihr auch auf unserem Facebook Blog lesen.

Aufgestanden in Freistadt machen wir uns auf den Weg nach Sattledt zu Fronius, wo uns an Hand eines Vortrags die Geschäftsbereiche und Zukunftsvisionen von Fronius präsentiert werden. Danach folgt eine Führung durch die Fabrikhalle, welche wesentlich größer ist, als von uns angenommen. Generell sind wir von Fronius beeindruckt, da wir der Auffassung waren, dass das Unternehmen eine wesentlich kleinere Firma mit engerer Produktpalette sei, sprich Schweißgeräte. Anschließend schießen wir auf dem Parkplatz erneut ein Gruppenfoto und Drohnenvideo mit „LINKS RECHTS LINKS RECHTS…“. Die WAVEr und Angestellten bei Fronius werden wissen, was ich meine. 

In Anif bei Salzburg sind wir nach dem Mittagessen bei KTM Technologies und Kiska zu Gast und können jeweils eine Viertelstunde einen Blick hinter die Kulissen werfen. Wenn ich Kiska in einem Satz beschreiben müsste, würde ich „Haus und Hof Designer von KTM“ wählen. Bei Kiska wird uns die Firma im Foyer präsentiert, bei KTM kommen wir 15 Meter weiter in einen Videoraum, wo wir 10 Minuten lang ein Prototyp eines Elektrofahrrads zu sehen bekommen. Fotos dürfen wir keine machen, damit kein Betriebsgeheimnis veröffentlicht wird. Bei Kiska können wir mit jeweils einem leitenden Ingenieur und Designer reden, wodurch wir ein paar genauere Abläufe zwischen Kiska und KTM Technologies vermittelt bekommen. Während unseres Aufenthalts in Anif können wir unser Auto an einer Smatrics CCS Säule laden, da uns ein nettes Fräulein von Team IM-PLAN-TAT mit ihrer Smatrics Karte auf einen „Stromzuzler“ einlädt, denn unsere ChargeNow Karte ist von einem anderen Anbieter. Danke, Pia! Nach diesen zwei Firmenbesichtigungen geht’s auf nach Mauterndorf, wo wir bereits erwartet werden.

Da es bis jetzt nicht allzu viel zu berichten gibt, nutze ich nun die Chance, euch exemplarisch unsere Etappenaufenthalte an Hand von Mauterndorf zu erläutern. Mit allen Höhen und Tiefen, damit ihr euch mal ein Bild über unsere Stopps machen könnt.

Richtung Mauterndorf informieren wir uns auf Wikipedia und Google Maps über die Marktgemeinde. Der Zielort, also der Marktplatz, ist relativ eng und bietet genau eine Ladesäule mit 2x Stecker-Typ 2. Laut Roadbook treffen wir uns an der Talstation und fahren dann im Konvoy in die Marktgasse. Wir wissen aus erster Hand, dass der Support Crew 5 x 63A Anschlüsse versprochen wurden, schätzen aber, dass das wegen mangelnder Kommunikation in die Hose geht. Wir beschließen einen Präventivschlag gegen das Organisationschaos und fahren direkt in den Ort, also vorbei an dem Parkplatz bei der Seilbahn. Wir sind die ersten bei der Säule und stecken unser Auto an. 60 Sekunden später kommt uns eine Verantwortliche des Tourismusverbandes entgegen, begrüßt uns höflich und teilt uns mit, dass wir uns am richtigen Fleck befinden, beim Parkplatz am gegenüberliegenden Ende der Marktgasse. Kurz darauf kommt der Tesla der Support Crew #1 angesaust und begutachtet mit uns den bereitgestellten Stromverteilkasten. Welch Wunder, es ist für alle nur 1x 63A vorhanden, der Rest muss sich mit „unserer“ Säule zufriedengeben. Die nette Dame mit dem Dirndl fragt uns, ob es größere Probleme gab, denn nicht nur steht sie seit 1.5 Stunden in der Kälte und wartet auf unsere Autos, sondern es wurde erst heute Morgen von dem Veranstalter Bescheid gegeben, wie und wann wir kommen werden – also viel zu kurzfristig für professionelle Events. Wir verstehen uns super und kommen ins Gespräch, aber die Dame wirkt äußerst genervt von der ganzen Situation. Unserer Meinung nach auch gerechtfertigt, denn es ist einfach nicht normal, dass man ein ganzes Dorf so lange warten lässt. 

Wir setzen uns in die Spunte neben dem Parkplatz und trinken Espressi. Nach und nach treffen die Autos vom Liftplatz ein und suchen eine Lademöglichkeit, werden aber alle vertröstet. Bei vielen macht sich deutlicher Unmut sichtbar, denn schließlich wurde unserer Organisation ausreichend Lademöglichkeiten versprochen. Wenn man im Vorfeld gewusst hätte, dass es die nicht gibt, wäre man wo anders hingefahren. Das geht aber jetzt nicht mehr, denn das eine oder andere Fahrzeug ist leer. Nach dem Espresso begeben wir uns zum Torbogen 500m weiter oben in der Marktgasse und sehen, dass das Arrival vorüber ist – beim Bogen wird die Luft ausgelassen und die Teilnehmer in die Burg zum offiziellen Empfang geschickt. Nachdem sich der Platz geleert und alle Organisatoren abmarschiert sind, denken wir uns, dass die Frau vermutlich noch sinnloserweise in der Kälte steht, weil ihr niemand Bescheid gegeben hat. Wir marschieren runter und siehe da, die zittert da vor sich her. Wir bieten ihr eine Jacke an und teilen ihr mit, dass alles vorüber ist. Sie tut ihr Unverständnis kund, bedankt sich bei uns und erklärt uns auf dem gemeinsamen Spaziergang historische Begebenheiten des Dorfs – sie ist ja Fachfrau vom Touristenverband. Wir, die Old Creek Connection, bedanken uns im Namen der WAVE Teilnehmer bei der netten Dame für den herzlichen Empfang. In der Burg werden wir vom Manager des Biosphärenparks Lungau begrüßt. Wir erhalten eine kleine, sehr schön verarbeitete Holzsteige aus Sägewerkabfällen gefüllt mit Bier, Limonade und speziellen lungauer Erdäpfeln. Im Burg Saal serviert man uns eine lokale Köstlichkeit und ein Trio spielt für uns Bierhausmusik. Es wird durch das Mikrofon vom Veranstalter eine Durchsage gemacht, dass morgen Vormittag beim Treffpunkt Lademöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollen, diese aber „logischerweise“ bereits aufgebaut seien und wir dort laden können. Der Abend ist super, die Leute freuen sich über den herzlichen Empfang und das Geschenk. Man spürt aber, dass es in der Luft leicht von Unverständnis über die Ladesituation knistert. 

Um 21:00 marschieren wir zum Auto und fahren zu unserer Unterkunft, also in das 10 km entfernte Dorf St. Michael im Lungau. Im Ort surren überall Elektroautos umher die ihre Unterkunft suchen, denn im Roadbook stehen falsche Adressen. Manche läuten bei falschen Häusern, andere suchen verzweifelt Strom, andere sind sowieso im falschen Ort. Wir checken um 22:30 in der Unterkunft ein und fahren zum morgigen Treffpunkt, eine Talstation einer weiteren Seilbahn. Überall stehen nicht angeschlossene Fahrzeuge und leere Steckdosen, von den Fahrern ist keine Sicht. Es stellt sich heraus, dass die elektrische Infrastruktur einen Schuss hat und niemand laden kann. Da wir vom Fach sind, nehmen wir uns dem an. Nach 10 Minuten kommt ein weiteres Team dazu, mit welchem wir uns in Kooperation auf Fehlersuche begeben – im Stockdunkeln mit einer Taschenlampe bei Kälte und Nässe. Nach einer Dreiviertelstunde kommen wir zum Schluss, dass es vermutlich am FI-Modul vom Leistungsschutzschalter liegt, was aber wegen der Verplombung außerhalb unserer Machbarkeit liegt. Wir schaffen es allerdings, dass ein Auto geladen werden kann und stecken den BYD vom anderen Team an.

Wir suchen uns im Auto am Ultrabook die nächste Ladestation mit CCS Lademöglichkeit und werden beim BIPA fündig. Dort angekommen steht bereits einer unserer ZOEs am zuzeln und bietet uns seinen Platz in 5 Minuten an. Mittlerweile regnet’s und wir stecken unseren BMW um 00:45 für eine halbe Stunde an, damit wir auf 90%+ kommen. Um 01:30 sind wir endlich beim Hotel, wo uns das Team mit dem roten Tesla aus St. Pölten entgegen kommt. Die suchen immer noch nach einer Lademöglichkeit, wir schicken sie zum BIPA. Um 05:30 geht der Wecker. Am nächsten Morgen um 06:00 fahren wir mit der Sonnenbahn auf den Speiereck und genießen auf einer Hangspitze den Sonnenaufgang. Leider ist es neblig und wir könne die Sonne nicht sehen, aber toll war’s allemal. Dann wird auf der Bergstation ordentlich nach lungauerischer Art gefrühstückt. Danke für die Einladung, war super!

Um 09:30 fahren wir ab Richtung Gröbming, gefolgt von der Firma Schunk in Bad Goisern. Der Aufenthalt bei letzterer fällt leider äußerst kurz aus, da uns das Roadbook eine genaue Abfahrtszeit vorgibt, welche allerdings aus organisatorischen Gründen von fast niemanden eingehalten wird. Die Autos kommen dadurch tropfenweise und zu spät beim Firmengelände an. Nach einer dreiviertelstündigen Führung werden wir vom Organisator aufgefordert weiter zu fahren. Wir ignorieren die Aufforderung und unterhalten uns mit den Mitarbeitern in der Kantine. Auf die Nachfrage, ob sie schon vor 13:30 auf uns gewartet haben, bekommen wir die Antwort „Ja, seit morgen.“. Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern für die Gastfreundschaft sowie den tollen Empfang und begeben uns mit einer halben Stunde Verspätung zum Auto. Wir setzen uns ins Auto, sehen uns an und geben beide zu, dass wir uns für dieses organisatorische Chaos fremdschämen. Wenn schon ein Roadbook geplant wird, muss das auch die Gastfreundschaft der Gemeinden und Firmen respektieren. Soll heißen: Weniger Programm pro Tag, längere Aufenthaltsdauer pro Zwischenstopp, bessere und klarere Kommunikation mit den Gastgebern und eingehaltene Pünktlichkeit.

Wir düsen zum Ziel nach Werfenweng, wo auf uns eine Abschlusszeremonie wartet. Die WAVE Trophy 2018 ist vorbei, wir fahren noch am Abend nach Hause.

In den nächsten Tagen folgt noch unser Abschlussbericht mit unserer Meinung zur WAVE. Soviel vorweg: Großartige Teilnehmer, tolle Gruppenleiter, tolle Support Crews, super Etappenpunkte, grandiose Gastgeber, aber zu chaotische Organisation/Kommunikation vor und hinter der Bühne.

WAVE Austria 2018 – die „Roller-Gang“ der Hochschule Biberach

Das Team der Hochschule Biberach ist mit der E-Roller-Flotte „HBC.Move“ mit von der Partie.

Studierende, Forschungsmitarbeiter sowie Professoren werden Tag für Tag im Sattel sitzen und die Tour durch eine atemberaubende Landschaft und interessanten Stopps in Städten, bei Schulen und Unternehmen absolvieren. Auch die Hochschulleitung übernimmt einen Teil der Strecke – Prorektor Professor Jens Winter übernimmt die erste Etappe, Kanzler Thomas Schwäble, den letzten Teil der Route, bevor die WAVE AUSTRIA in Werfenweng bei Salzburg endet. Am Campus Stadt der HBC wurde das 12-köpfige Team von Professor André Bleicher, Rektor der Hochschule Biberach, verabschiedet. Er dankte allen Fahrerinnen und Fahrern für ihren Einsatz: Am Ende der Tour werde man wissen, wie sich die Roller unter Extrembedingungen verhalten. „Ich hoffe, FahrerInnen und Fahrzeuge überstehen diesen Stresstest gut“.

Insgesamt 1600 Kilometer werden die Rallye-TeilnehmerInnen zurücklegen; Steigungen von rund 14600 Metern müssen auf der Tour bewältigt werden. Für die anspruchsvolle Tour werden die Roller der Hochschule mit Ersatz-Akkus ausgestattet, ermöglicht hat dieser der Sponsor Trinity Electric Vehicles GmbH.

Für die Hochschulmitglieder bedeutet diese ungewöhnliche Reise ein Abenteuer, bei dem sie viele Menschen und Orte kennenlernen werden.

Dahinter steht aber auch die Überzeugung der Teilnehmenden, dass eine Mobilität der Zukunft nachhaltig sein muss und E-Mobility hierfür ein Baustein sein wird. Dies ist auch der Ansatz der Hochschule Biberach, die die Roller-Flotte angeschafft hat, „um dem langfristigen Ziel, einen emissionsfreien Campus zu entwickeln, näher zu kommen“, so der Kanzler der Hochschule Biberach, Thomas Schwäble. Den HBC.Move sieht er als Instrument, Hochschulmitglieder für E-Mobility zu begeistern; vor allem aber stellt es ein  wissenschaftlich begleitetes Realprojekt dar, das die Transferhochschule zum Beispiel auf die Anforderungen von Kommunen oder Unternehmen anpassen und zur Umsetzung bringen will.

Auch das Abenteuer WAVE soll für die HBC weitergehen; im kommenden Jahr plant der Veranstalter die erste Rallye durch Deutschland. Mitte September 2019 könnte Stadt und Region Biberach eine Station der weltgrößten E-Veranstaltung sein. Das HBC-Team nimmt an der diesjährigen Tour durch Österreich bereits als Botschafter für Biberach teil.

Auszug von der HomePage der Hochschule Biberach

 

Bemerkungen
super Team
voll dabei, auch bei Kälte, Schnee und Regen
volles Engagement
weiter so !
ihr war’d echt spitze

WAVE Austria 2018 – Forschung der Uni Magdeburg rollt Elektromobil über die Alpen

Elektromobile Fahrzeuge der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg rollen derzeit emissionsfrei über die österreichischen Alpen:
Mit zwei Teams sind Ingenieure der Fakultät für Maschinenbau am Wochenende bei der WAVE Austria gestartet. Noch bis zum 29. September 2018 navigiert das Team „Editha“ das selbst entwickelte Forschungs- und Erprobungsfahrzeug eZTR, ein Leichtkraftfahrzeug auf drei Rädern, durch die Hochalpen. Das Team „Otto“ ist mit einem e-Golf als Begleitfahrzeug unterwegs.

Der eZTR ist ein Roadster, der seit Anfang des Jahres straßenzugelassen ist.
Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 110 Kilometern pro Stunde und hat eine Reichweite von ungefähr 150 Kilometern. Die Entwicklung wurde im Rahmen des Projektes COmpetence in MObility vom Land und vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Ingenieure der Otto-von-Guericke-Universität erproben mit diesem Prototypen die Leistungsfähigkeit der Antriebskomponenten und das Gesamtverhalten des Antriebsstranges unter Alltagsbedingungen.

Dipl.-Ing. Stefan Lüdecke, Pilot und verantwortlicher Testfahrer des eZTR für die Alpenrallye: „Die Berg- und Talfahrten werden sehr anspruchsvoll, es wird für das Fahrzeug eine harte Belastung mit extremen Anforderungen. Wir wollen vor allem die Steuerung rund um die Batterietechnologie und das Motormanagement bei Extrembelastungen austesten.

Mit der Teilnahme an der Rallye wollen die Ingenieure zeigen, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge alltagstauglich und zukunftsfähig sind.

Ausschnitt von der HomePage der UNI Magdeburg

Bemerkung
tolles und kommunikatives Team
eZTR ist DER EyeCatcher der WAVE Austria 2018
viel Erfolg für die Zukunft