WAVE Austria 2018 – persönliche Eindrücke

Die WAVE Austria 2018 haben wir als Team Old Creek Connection mit der Startnummer 52 erfolgreich beendet.

Sie war eine tolle Erfahrung, wie immer und überall, mit Höhe- und Tiefpunkten.

Highlights

  • stilles, umweltfreundliches und abgasfreies Cruisen durch ein wunderschönes Österreich bei meist herrlichem Wetter
  • hervorragender Empfang in allen besuchten Gemeinden und Städten (fabelhaft – was haben doch die Gemeinden für Vorbereitungen, Anstrengungen und Aufwände gehabt und geleistet)
  • herzlichen Empfang bei den privaten Zimmervermietern (sogar mit eigens hierfür installierte, beim Dorf-Elektriker in Auftrag gegebene, Lademöglichkeit !!)
  • organisierter Empfang und viele Informationen bei und von den Firmen, die angefahren werden konnten
  • interessantes, informatives, kommunikatives, lustiges, geselliges und ……. Networking unter den Teilnehmern
  • Eyecatcher bei allen Hotspots waren sicherlich
    • EDITHA von der UNI Magdeburg mit dem Begleitfahrzeug OTTO mit den Fahrern Stefan Lüdecke, Kai Seidensticker, Ulf Bergmann und Sebastian Waldleben mit ihrem 3-Rädler-Umbau
    • FLADUNG mit Klaus Fladung mit seinem 3-Rädler Cree AG Sam
    • JULES VERNE 2.0 mit Markus Doesegger und Henry Sharp mit dem Tesla Roadster 3.0
    • RANFTL mit Andreas Ranftl und Aloisia Schoisengeier mit dem Tesla Roadster
    • JOHAMMER mit Johann und Daniel Hammerschmid und Fahr-Kollegen mit deren Johammern (Motorrad)
    • ROLLER-GANG von der HBC Hochschule Biberach mit dem Betreuer Alexander Floß und dessen Begleiterinnen und –n auf ihren Rollern Trinity
    • SONNE BEWEGT mit Beat Strickler auf dem Fahrrad (auch Alphornbläser auf jedem Pass) und dem Begleitfahrzeug mit Josef Ott und Michael Lutz
    • TNE mit Steffen Beyer und Angela Langer mit dem Tesla X60D (Flügeltüren)

Lowlights

  • verursacht durch den Veranstalter
  • mangelndes Roadbook mit mangelhafter Einhaltung (z.B. Ist-Zeitpunkt des organisierten Mittagessens vor Ort erst nach der vorgegebenen Roadbook-Abfahrtszeit => wie Einhaltung Roadbook möglich ???)
  • keine oder mangelhafte Lademöglichkeiten trotz Zuweisungen seitens des Veranstalters (daher „öffentliche Ladesäulen“-Suche um 01:00 morgens)
  • teilweise falsche Adressen und Telefonnummern bei den Unterkünften (daher wurde z.B. auch eine Frau im Nachthemd nachts um 00:00 Uhr aus dem Bett geklingelt, es stellte sich heraus, dass sie keine Zimmer vermietet und das gesuchte Haus sich vermutlich 1km weiter bei einer andere Adresse befindet)
  • mangelnde Informationsflüsse zu den Gemeinden und Firmen, daher gab es oft lange Wartezeiten für die Kommunen oder es breitete sich dort Frust aus, da keine WAVE’ler zum definierten und ausgemachten und Termin dort erschienen sind – Fototermin für künftiges Marketing-Material für den Veranstalter hatte Priorität (keine Informationsflüsse im Zeitalter der Telekommunikation ?). Ein Unternehmen z.B. hatte die Bevölkerung zum Event eingeladen, alles war vorbereitet und die Bevölkerung vorhanden – nur kein E-Fahrzeug war zum vereinbarten Zeitpunkt angekommen
  • usw.

Fazit

Wir würden die WAVE Austria 2018 jederzeit wieder mitmachen, da es schöne Erlebnisse gab (Land, Gegend, Gemeinden, Firmen und vor allem Super-Teilnehmer) – aber kein 2. Mal mehr machen.

Die Planung und Organisation war zu wirr, chaotisch und unkoordiniert.

Aber das stille Cruisen in einer SUPER-Landschaft (in der wir wohnen), die hervorragenden Empfänge bei den Kommunen und Firmen und vor allem das famose Networking unter den Teilnehmern trösten über diese Unzulänglichkeiten hinweg und werden sicherlich in guter Erinnerung bleiben.