Industrie 4.0 – industrielle Entwicklung

Industrie 1.0
Das Maschinenzeitalter beginnt mit der Erfindung der Dampfmaschine.
Der britische Schmied und Eisenwarenhändler Thomas Newcomen hat die zündende Idee. Grosse Bergwerksgesellschaften zählen zu seinen Kunden.
1712 wird die ersten Newcomen-Maschine in einem Kohlebergwerk in Staffordshire installiert und hatte einen Wirkungsgrad von 0,5.
Die Dampfmaschinen des Schotten James Watt 50 Jahre später haben dann schon einen deutlich höheren Wirkungsgrad.

Industrie 2.0
Henry Ford führt in der Autoproduktion 1913 das Fliessband ein. Jeder Arbeiter erledigt nun nur noch einen Handgriff, das macht die Produktion deutlich schneller. Erstmals wird so menschliche Arbeit in grossem Stil durch Maschinen ersetzt.

Industrie 3.0
Die Mikroelektronik führt Mitte der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts zu einem weiteren Wandel. Es kommen die ersten programmierbaren Steuerungen auf den Markt, fortan sind auch in den Fabriken Programmierer gefragt. Am Anfang dieser Entwicklung stand die Lochkarte, erst Mitte der 1960-er Jahre verbreiteten sich in den Rechenzentren Magnetbänder als Medium zum Speichern und Sortieren von Daten.

Industrie 4.0
In der modernen Fabrik produzieren Roboter mit Mitarbeitern Hand in Hand. Sie sind mit den Werkstücken untereinander vernetzt und tauschen so permanent Informationen über den Stand des Fertigungsprozesses aus.