Über die Maschinenrichtlinie und die Konformitätserklärung sowie die zugehörige Unterschriftenleistung

Auszug aus dem aktuellen AUSTROMATISIERUNG Heft 5/2015, wer für Konstruktionsfehler gerade zu stehen hat

Seit über 20 Jahren dürfen in der EU und in der Schweiz Maschinen und Anlagen nur  in den Verkehr gebracht werden, wenn zuvor eine Konformitätserklärung rechtsverbindlich
unterschrieben wurde.  Bevor die Unterschriftenleistung erfolgen kann, muss sichergestellt sein, dass die Maschine die grundlegenden Sicherheitsanforderungen entsprechend Anhang I der Maschinenrichtlinie und die Anforderungen eventuell  weiterer geltenden EU-Richtlinien erfüllt und dass die vorgeschriebenen Konformitätsbewertungsverfahren
erfolgreich durchlaufen wurden.

Haftet der Unterzeichner persönlich?
Seit 1975 urteilt der Bundesgerichtshof (BGH) in Deutschland, dass Geschädigte nicht nur vom Hersteller Schadensersatz verlangen können, sondern von jedem Mitarbeiter, der eine „herausgehobene und verantwortliche Stellung innehat“.
Im Klartext bedeutet dies: Geschädigte können nicht nur gegenüber Unternehmen rechtliche Ansprüche geltend machen, sondern auch gegenüber natürlichen Personen. Vor allem nach einer möglichen Insolvenz des (ehemaligen) Arbeitgebers kann dies schlagend werden. Immer häufiger machen auch die Unternehmen selbst von den Möglichkeiten der Schadensersatzforderungen gegenüber deren (ehemaligen) Mitarbeitern Gebrauch, insbesondere, wenn persönliche Verhältnisse getrübt sind.

Haften Konstrukteure persönlich?
Jeder Staatsbürger ist grundsätzlich zur Einhaltung der einschlägigen Gesetze verpflichtet. Es bestehen jedoch gesetzliche Organisationspflichten für Arbeitgeber und Vorgesetzte. Diese werden von sorgfältig arbeitenden Mitgliedern der Geschäftsführung in vielen Fällen auch verantwortungsbewusst wahrgenommen. Dennoch halten sich operativ tätige Mitarbeiter teilweise nicht daran. Einzelne Mitarbeiter ignorieren nicht nur die gesetzlichen Vorgaben, sondern auch die Vorgaben des internen (Qualitäts-)  Managements. Dies birgt Haftungsrisiken aus dem Straf- und Zivilrecht aber – was vielen nicht bewusst ist – auch aus dem Arbeitsrecht.

Zum Autor: Ing. Helmut Frick ist Geschäftsführender  Gesellschafter der Firma IBF Automatisierungs- und  Sicherheitstechnik.

Vorbereitung auf die LAP der Metalltechniker, Sondermodul Automatisierung

Die Vorbereitungen auf die LehrAbschlussPrüfung der Metalltechniker mit dem Sondermodul Automatisierungstechnik sind bereits in vollem Gange.
Wir wünschen CAN Ufuk von der Firma Sematec Industrieservice, MAIER Philipp und STOCKER Fabian von Vonblon Engineering GmbH. und GIESINGER David und PFLEGER Alexander von Wolford AG viel Erfolg für das gesetzte Ziel im Herbst.

15. BMW MOTORRAD DAYS in Garmisch-Partenkirchen 03. – 05.07.2015

Schön war’s! Über 40.000 Fans und Fahrer feierten und lebten gemeinsam die Faszination BMW Motorrad in Garmisch-Partenkirchen.
Große Menschenmengen kamen den ganzen Tag über zu dem Event am Hausbergplatz, einschließlich 9 Motorradfahrern, die den langen Weg von Korea nach Deutschland angereist waren. Die Fahrer aus Argentinien und Thailand verdienen jedoch den gleichen Applaus, für die Distanz, die sie auf sich genommen haben, um Teil dieses Events zu sein.
Die Race-Fans konnten Motorsportstars wie den „Isle of Man TT“-Spezialisten Guy Martin, den Superbike –Fahrer Ayerton Badovini, die schnellen Frauen Sabine Holbrook und Maria Costello und den südafrikanischen Geschwindigkeitsfanatiker Lance Isaacs treffen – die sich alle auf die S 1000 RR für ihre unterschiedlichen Wettkämpfe verlassen.
Für die, die etwas sehen wollten, war der Ort des Geschehens die Hauptarena, in der es Motorrad-Freestyle vom viermaligen Weltmeister Chris Pfeiffer, eine MINI Stunt Show auf vier Rädern von Russ Swift und – ganz neu in diesem Jahr – eine Mission Impossible Action Lifestyle Show mit Tanz- und Kampfsporteinlagen, großen Spezial- und Pyroeffekten, einem M3 Performance BMW und – was natürlich nicht fehlen darf – der RR zu sehen gab.

Einfach luttr Spinner!
Wir waren dabei.