neue Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EC und EMV-Richtlinie 2014/30/EC !

Die EU-Kommission hat im EU-Amtsblatt L96 vom 29. März 2014 acht neu gefasste Richtlinien veröffentlicht. Die neuen Richtlinien sind ab dem 20. April 2016 bindend anzuwenden.

Für Maschinenbauer sowie -betreiber haben vor allem die neue Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EC und die EMV-Richtlinie 2014/30/EC besondere Relevanz.

Die Niederspannungs- sowie die EMV-Richtlinie sind grundlegend überarbeitet und an vielen Stellen modifiziert worden. Die wichtigsten Änderungen der beiden Richtlinien im Überblick:

  • es ist nun klar geregelt, dass die erforderliche Dokumentation 10 Jahre gespeichert und verfügbar gehalten werden muss
  • Dokumentationen sind in einer Sprache zu verfassen, die von lokalen Behörden bzw. den Endnutzern einer Maschine oder Anlage verstanden wird
  •  auf der Maschine muss, soweit möglich, die postalische Adresse des Herstellers angegeben werden
  • die Marktaufsicht bzw. die zuständigen nationalen Behörden sind auch durch den Importeur bzw. den Vertreiber zu informieren, wenn Sicherheits- oder Konformitätsprobleme auftreten bzw. vermutet werden

Zusätzlich sind folgende Richtlinien angepasst worden:

  • Aufzugsrichtline 2014/33/EC
  • ATEX-Richtlinie 2014/34/EC
  • Druckbehälter Richtlinie 2014/29/EC
  • Richtlinie für nichtselbsttätige Waagen 2014/31/EC
  • Messgeräte Richtlinie 2014/32/EC
  • Richtlinie über Explosivstoffen für zivile Zwecke 2014/28/EC

Qualifikation zur Staatsmeisterschaft bei den Elektrotechnikern 2014

So sehen Sieger aus !

Zahlreiche Besucher des ZIMBA-PARKES in BÜRS haben den Lehrlingen während dem Wettbewerb bei ihren Tätigkeiten über die Schultern geschaut. Nach 2 Tagen vollen Einsatzes und „Kräftemessens“ konnten die Teilnehmer folgende Platzierungen erreichen:

Platzierungen
1. RITTERMathiasElektro Reisegger GmbH
2. RODERICHSandriMittelberger GmbH
3. MATTSimonEWF Frastanz GmbH
GIESINGER RaphaelElmar Graf GmbH
KLAMMERKevinElektro Willi GmbH
SCHNEIDERThomasElektro Willi GmbH
SCHWERAlexanderElmar Graf GmbH
  

Die ersten 2 Platzierungen werden Vorarlberg bei der Staatsmeisterschaft vertreten.

valcanover engineering e.U. konnte den Wettbewerb durch Beistellen von SPS-Material inkl. Zubehör für die praktischen und programmiertechnischen Aufgaben unterstützen.

Wir gratulieren und wünschen für die Staatsmeisterschaft am 20.11.2014 in Salzburg viel Erfolg.

Vorausscheidung zur Staatsmeisterschaft für WorldSkills 2015

Die Qualifikation eines jeden österreichischen Teilnehmers – egal ob bei WorldSkills oder EuroSkills – beginnt mit der Teilnahme an den Österreichischen Staatsmeisterschaften im jeweiligen Beruf. Diese Staatsmeisterschaften und die darauf folgende gezielte Vorbereitung jedes Einzelnen bzw. des gesamten Teams sind Voraussetzung für den Erfolg.

Am Freitag, 20.06. und Samstag, 21.06.2014, erfolgt nun im ZIMBAPARK Bürs die Selektion und Vorausscheidung für die Teilnahme an der Staatsmeisterschaft (20.11. – 23.11.2014 in Salzburg) im Beruf Elektrotechniker.

Beobachten Sie die Leistungen der Teilnehmer im Elektro-Gewerbe, sehen Sie, wer sich von Vorarlberg für die Staatsmeisterschaft im Herbst in Salzburg qualifiziert.

WorldSkills 2015 in Sao Paulo in Brasilien

Worldskills (Berufsweltmeisterschaften) ist ein internationaler Berufswettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird. Ihre Mission ist die ständige Aufwertung des Ansehens der handwerklichen, industriellen und Dienstleistungsberufe und der Berufsbildung weltweit – auf innovative Art und Weise. Derzeit hat WorldSkills weltweit knapp 70 Mitgliedernationen.

Im Vordergrund der Berufsweltmeisterschaften steht der internationale Wettbewerb. Jugendliche aus aller Welt im Alter bis 22 Jahre haben hier die Gelegenheit, ihr fachliches Können in ca. 45 Wettbewerbsdisziplinen auf internationalen Parkett unter Beweis zu stellen. Sie wetteifern um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und natürlich um den Titel Weltmeister in ihrem Beruf. Ihre Arbeit wird mit großem Interesse von mehr als hunderttausend Besuchern beobachtet. Der Wettbewerb, der Berufsfelder aus Technik, Industrie und dem Dienstleistungssektor einschließt, wird von nahezu 1000 Teilnehmern aus allen WorldSKills-Mitgliedernationen bestritten.

Die Wettbewerbe in den einzelnen Berufen sind aus übergeordneter Sicht auch als ein Wettstreit der Berufsbildungssysteme zu sehen. So trifft das auf einige mitteleuropäische Länder beschränkte duale Berufsausbildungssystem auf rein schulische Systeme (vorwiegend in Nordeuropa und Asien) oder das im Wesentlichen unternehmensspezifische Bildungssystem der USA und anderer Länder.

S7-1200 + TIA – Fort- und Weiterbildung für LEHRER der LandesBerufsSchulen Vorarlberg

Fort- und Weiterbildung – das heisst, ein Leben lang sein Wissen und seine Fähigkeiten erweitern.

Bei den LehrAbschlussPrüfungen der Industrie und des Gewerbes werden künftig ab Herbst von Siemens die SpeicherProgrammierbareSteuerung S7-1200 mit dem TIA-Portal (Totally Integrated Automation) , anstatt der auslaufenden S7-200, eingesetzt.

Damit nun Lehrer der unterrichtenden LandesBerufsSchulen für das kommende Schuljahr bestens gerüstet sind und ihr Fachwissen über die Hard- und Software optimal an die teilnehmenden Lehrlinge weitergeben können, haben diese selbst einen Tag lang die „Schulbank“ gedrückt.

Das Team vom valcanover engineerung e.U., Bereich education & training, DI Christian THURNHER und Ing. Kurt VALCANOVER, wünschen

  • von der LBS Feldkirch Peter GERHARD, Max HARTMANN, Dieter ISELE, Christoph MUSTER, Thomas STRASSER
  • von der LBS Bregenz   Kurt LINDER, Walter SCHWARZMANN

viel Erfolg beim Umsetzen der neuen Aufgaben.

 

S7-1200 – Die Lehrlings-Ausbildner der VEM bereiten sich auf das TIA-Portal vor

Das valcanover engineering e.U., Bereich education & training, hat für die VEM eine kostenfreie Einführung in das TIA-Portal und der Programmierung der S7-1200 von Siemens veranstaltet. Diese Tools werden je nach Berufsgruppe ab Herbst bei den LehrAbschlussPrüfungen verlangt.

Die Mitglieder der VEM, Arbeitskreis Elektro, sind über eine Doodle-An- und Umfrage eingeladen worden und haben, wie z.B. COLLINI GmbH., ERNE Fittings GmbH. und JÄGERBAU GmbH., die 1-tägige Veranstaltung besucht.

Wie wird schmutziges Wasser wieder sauber ?

Führung durch die Kläranlage des Abwasserverbandes, Region Hohenems

Unser gesamtes Abwasser aus der Region amKumma ( Hohenems, Götzis, Altach, Mäder, Koblach) fließt zur Kläranlage nach Hohenems.
Duschen, Wäsche waschen oder die WC–Spülung betätigen, dies alles erzeugt verschmutztes Wasser, das gereinigt werden muss.

Um die Wirkungsweise, die Funktionen und das Zusammenspiel der verschiedenen  Aufgaben Interessierten vorzustellen, organisierte die Gemeinde Altach eine Führung durch die Anlage.

werfen Sie mit uns einen spannenden Blick hinter die Kulissen

beobachten Sie den interessanten Prozessablauf der Wasserreinigung

erfahren Sie, was unsere Kläranlage mit Bioenergieerzeugung, Hochwasser- und gelebten Umweltschutz zu tun hat

 

Betriebsleiter Ing. Werner SCHÄTTLE führte durch die Anlage und unterstrich seine Ausführungen mit folgenden Daten (Stand Jahresabschluss 2013):

  • die ARA-Hohenems ist überwiegend textilem, industriellem und häuslichem Abwasser zuzuordnen
  • Gesamtzulauf 6.478.448m³, davon sind 35% Schmutzwasser, 47% Regenwasser, 18% Fremdwasseranteil
  • 1/3 der Abwässer entstehen durch Haushalte, 2/3 aus Industrie und Gewerbe
  • derzeit sind 42.538 Einwohner angeschlossen
  • die 6.600 Altacher werden mit 2.743.854m³ Wasser versorgt, erzeugen ein Abwasser von 9.795.500m³ und haben somit einen Abwasseranteil von knapp 18% des Gesamtabwassers
  • die Kläranlage wird von einem Team mit 7 Mitarbeitern betrieben
  • das in den Emsbach zurückgeleitete Wasser hat einen Reinheitsgrad von 99%
  • 3 Trockenwetter-Pumpen mit a‘ 300l/s und 4 Regenwetter-Pumpen mit a‘ 600l/s sorgen dafür, dass bei Hochwasser die Kanäle nicht volllaufen und durch Kanal-Rückstau angrenzende Keller überflutet werden
  • die täglich anfallenden 1.600m³ Methangas werden über das Blockheizkraftwerk mit einem Generator von 180kW verstromt
  • das Faulgas wird für die Erzeugung von Elektrizität, Wärme und Antriebsenergie genutzt
  • die anfallende Wärme wird zur Beheizung der Faultürme und des Gebäudes genutzt
  • 72% des gesamten Energieverbrauches werden durch Eigenenergie abgedeckt
  • es konnte der gesamte Schlamm in Höhe von 2.400t (!) abgeführt und für die Kompostierung bzw. Rekultivierung abgegeben werden (keine Schwermetalle vorhanden)
  • Fett- und Flüssigabfall können kostenfrei abgegeben werden und können ohne besonderen Energieaufwand in der Biologiestufe direkt im Faulturm unter maximaler Nutzung des Gaspotential bearbeitet werden

 

Danke für die Organisation.

Bildungsprojekt „Energie- und Umwelttechnik“ abgeschlossen

Den Teilnehmern vom Bildungsprojekt „Energie- und Umwelttechnik“ wurden die Teilnahmebestätigungen nach einem gemeinsamen Essen überreicht.

Das Projekt startete im März 2014, dauerte bis Anfang Juni 2014 und wurde in Kooperation mit dem FAB Vorarlberg in Dornbirn, Ingenieurbüro BWK GmbH in Dornbirn und valcanover engineering e.U., Bereich education & training in Altach, durchgeführt.

Die Inhalte des Bildungsprojektes waren unter anderen

  • Techniken und Systeme erneuerbarer Energieträger und Energieerzeuger
  • Klimaschutz, Ökonomie und Ökologie der Energiewende
  • Photovoltaik, Solartermie, Geothermie, Solarkraftwerke, Wasserkraftwerke, Biomasse, Wärmepumpen
  • Wasserstoff als Energiespeicher
  • cradle to cradle
  • smart metering
  • e-mobility, nachhaltiger Verkehr
  • elektrische Geschichte
  • Spannungserzeugung
  • elektrischer Maschinen-, Anlagen- und Personenschutz
  • Stromlaufpläne – lesen und verstehen
  • Antriebe, Asynchronmotor, Anlassverfahren, Frequenzumrichter
  • Schaltanlagen – vom Bauteil zur fertigen Steuerung
  • Steuerungen – SPS
  • Sensortechnik
  • Bussysteme
  • Messtechnik

Im Bild die Trainer vom FAB Dornbirn, Karl KRÄUTLER und Birgit TSCHANN (Bildmitte) und BWK GmbH.Matthias WÜRBEL (rechts) und Martin GMEINER (links).

Fotograf      Trainer vom valcanover engineering e.U., education & training, Ing. Kurt VALCANOVER.

Wir wünschen den Teilnehmer viel Erfolg und sind uns sicher, dass die eine oder andere Persönlichkeits- oder Fachkompetenz Anwendung finden wird.

Energieinstitut – Live im Betrieb 1 – Energiespar-Maschine

Unter dem Titel „Stromkosten senken durch betriebsinterne Netzoptimierung“ hat das Energieinstitut Dornbirn zu KIECHEL & HAGLEITNER in Bregenz eingeladen.

Seit etwa zwei Jahren vertreibt die nordwestschweizer Firma Livarsa GmbH des Grenchner Unternehmers Salvi Donato die Energiespar-Geräte des italienischen Herstellers Energia Europa. Die Stromersparnis ist nachgewiesen. Der Durchbruch lässt aber noch auf sich warten.

Die Zurückhaltung scheint nur insofern nachvollziehbar, als die Stromspargeräte nicht bei allen Einrichtungen dasselbe Potenzial entwickeln können. Die Spanne reicht von 3 bis 15 Prozent oder noch mehr, je nach Effizienz der schon bestehenden Elektroinstallation. «Das ist doch so oder so beachtlich», betont Donato. Allerdings, so räumt er ein, mache er bisher auch keine Werbung. Was auch mitspielen könnte: Die Geräte sind selbst für Fachleute schwer durchschaubar. «Die Wirkung der patentierten Konfiguration ist grösser als diejenige der Summe der Einzelteile.» Ein Teil scheint also Betriebsgeheimnis zu sein. Klar ist, dass die Geräte namens E-Power die Spannung leicht reduzieren, sowie Störungen durch Oberschwingungen und ähnliches minimieren. «Im Wesentlichen funktionieren sie auf dem Prinzip des Magnetverstärkers (Transduktor)», erklärt der Grenchner Elektrounternehmer Oskar Schilt. «Man könnte sie auch als Netzgerät für die Hausinstallation bezeichnen».
Rätselhafte Wirkungsweise hin oder her: Was am Ende zählt ist, dass die Stromrechnung sinkt. Und hier scheint sich die Sache doch langsam herumzusprechen. Ein Gerät installiert haben beispielsweise Aeschlimann Décolletages Lüsslingen, die für eine Mio. Fr. jährlich Strom braucht, die Grenchner Firma Rotoflex, Glutz Beschläge Solothurn sowie eine ganze Anzahl Gewerbebetriebe (z. B. mehrere Bäckereien). Bisher laufen rund 40 Anlagen.

Bei der Stadt Grenchen bleibt man skeptisch. Bauamtschef Claude Barbey will die Messungen weiterführen, meint aber, dass «sich die Physik nicht überlisten» lasse. «Wenn es so ein Hit ist, warum ist das Gerät nicht längst viel verbreiteter?»
(Schweiz am Sonntag).
(Auszug aus dem Grenchner Tagblatt az)

Kiechel & Hagleitner hat als erste Firma in Vorarlberg eine „Maschine“ von Livarsa / Energia Europa zu Testzwecken eingebaut.

Es wird spannend werden, ob sich diese „Stromspar-Maschine“ durchsetzen wird, wie die Technik nun wirklich funktioniert und welche Erfahrungsberichte es geben wird.

 

Lebensraum sichern – mit SOMMER Mess-Systemtechnik

Wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten, den es zu beherrschen und überwinden gilt, sondern wieder lernen, mit der Natur zu kooperieren. Sie hat eine viereinhalb Milliarden Jahre lange Erfahrung. Unsere ist wesentlich kürzer.
< Hans-Peter Dürr >

Lebensraum sichern – unter diesem Motto entstehen in Koblach state-of-the-art Informations- und Warnsysteme für die Bereiche Meteorologie, Hydrologie und Geotechnik wie

  • Quellfassung
  • Pegel- und Abflussmessungen
  • Hochwasserwarnung
  • Warnungen bei Kriechbewegungen von Hängen
  • Murenwarnungen
  • Felsbewegungswarnungen
  • Lawinenwarnungen
  • Wetterstationen

Herzlichen Dank an Wolfram SOMMER und Cornelia ELLENSOHN für die Möglichkeit des Besuches und Matthias KAUFMANN für die Vorstellung der Firma SOMMER Mess-Systemtechnik.